Blätterschellacke sind der Grundstoff zum Ansetzten von Schellacklösungen und Schellackpolituren.

Zur Schellackhandpolitur muss der Blätterschellack klar und wachsfrei sein. Als Grundmaterial für Streichlack können die Schellackblätter milchig bzw. trüb sein.

Merke: Je trüber die Blätter, desto wachshaltiger ist der Schellack.

Blätterschellack

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Unsere Schellacksorten: Rubin , Doppelsonne , Lemon (wachshaltig) , Natur (wachshaltig)

Schellack ist die Ausscheidung einer in Indien und Siam vorkommenden Schildlausart (Laccifer lacca), die in großen Mengen auf den Zweigen bestimmter Palmen lebt. Durch Abklopfen von Ästen und Blättern erhält man den rohen, rotgefärbten Stocklack. Dieser wird zermahlen, mit Wasser ausgelaugt, vom roten Farbstoff befreit und geschmolzen. Dieses Zwischenprodukt wird als Knopflack bezeichnet.

Der so entstandene Knopflack wird erwärmt und zu dünnen Platten ausgezogen und ergibt nach dem Erkalten die bekannten handelsüblichen Blättchen des sog. Blätterschellacks. Die Sorten tragen die Bezeichnungen "Lemon" und "Orange" und sind meist wachshaltig. Die zum Schellackpolieren geeigneten hellen Schellacksorten müssen nahezu wachsfrei sein und sind im Handel unter den Namen " Doppelsonne" und " Sonne hell" erhältlich. Farbloser gebleichter Schellack eignet sich ebenfalls zum Polieren, vermittelt jedoch eine kalte Ausstrahlung auf der Holzoberfläche, ähnlich einer Polyesterbeschichtung.

Alle Schellackarten sind in 94% Vol. Alkohol löslich - siehe Rezeptur.

Eine Anwendungsanleitung finden Sie hier!